May
Deutsche Schule Toronto, Straßenfest (29. Mai 2010)
Die Abschluss-Party des Deutschmobils wurde richtig groß an der Deutschen Schule in Toronto gefeiert. Es gab spannende Aktivitäten für Kinder, wie zum Beispiel: Eierlaufen, Face-Painting, T-Shirt bemalen, Balancieren, Sprachspiele, Klingeldraht, Hula Hoop, etc. Auch für das leibliche Wohl haben die Organisatoren gesorgt. Leckere deutsche Würstchen vom Grill und Kaffee und Kuchen stillten den Hunger der fast 250 Besucher.
Begleitet wurde der Nachmittag von der Live-Band “Everthing that’s Fly”, die auch auf unserer Kick-Off-Party gespielt hat. Das gesamte Fest hatte bei strahlendem Sonnenschein einen entspannten “Kinderfest-Charakter”, wie man ihn aus den guten alten Zeiten kennt.
Für uns Sprachbotschafter war das nicht nur eine besondere Ehre sondern auch eine tolle Gelegenheit, bekannte Gesichter wieder zu sehen (Deutschlehrer, Organisatoren und Schüler). Während sich die Kids in Spiele vertieften, gab es unter den Erwachsenen rege Unterhaltungen. Denn nach 21.000 km Fahrt quer durchs Land, ca. 75 Schulen und unzählbar vielen Kindern, denen wir Deutsch näher gebracht haben, haben wir jetzt einige Geschichten auf Lager.
Die Bilanz der “Deutschmobil Tour Kanada 2010″ ist erfreulich: Wir konnten von Halifax bis Victoria die Sympathie für die deutschen Sprache gewinnen und haben an den Schulen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Lehrer wie Schüler waren laut Feedback-Formularen hellauf begeistert vom Deutschmobil-Projekt und fragten des Öfteren: “Kommt ihr nächstes Jahr wieder?” Tja, schön wäre es auf jeden Fall!
Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die das Projekt so erfolgreich gemacht haben! Vor allem Mercedes Benz Kanada, die uns ein zuverlässiges und sparsames Vehikel zu Verfügung gestellt haben, das uns über die gesamte Strecke hervorragende Dienste geleistet hat. Florian und mir wird es noch lang in Erinngerung bleiben…
May
Glenview Park Secondary School, Cambridge (28. Mai 2010)
Der letzte Auftritt der 3-monatigen Deutschmobiltour durch Kanada sollte heute an der Glenview Park Secondary School in Cambridge stattfinden. Etwas wehmütig waren wir schon. Jeder Hangriff war wohl bedacht, immer mit dem Gedanken, dass es danach vorbei ist. Sorgfältig drapierten wir die Geschenke auf den Tisch in der Bücherei und motivierten die Kids zum Deutsch sprechen. Die Gruppe von Deutschlehrerin Nancy Pauls hat tatsächlich ihr Bestes gegeben und uns mit ihren schlauen Einwänden begeistert. Und als ob die Schüler es gewusst hätten, haben einige sogar ein T-Shirt angezogen mit einer besonderen Aufschrift: “Deutsch ist cool!” Passender hätte dies zu unserem Abschluss nicht sein können….
Vielen Dank für bereichernde Zeit bei Euch!
May
Bluevale Collegiate Institute, Kitchener (27. Mai 2010)
Heiß, heißer am heissesten! So fing unser Morgen an. Bei brütender Hitze und schleppendem Verkehr fuhren wir zirka zwei Stunden nach Kitchener und kame gerade noch pünktlich zu unserem Auftritt an dem Bluevale Collegiate Institute.
Die Kids waren guter Laune und warteten bereits in der klimatisierten Bücherei auf uns. Diesmal hatte das Deutschmobilteam Verstärkung mitgebracht – Praktikantin Aletta vom Goethe-Institut. Um so schneller war alles aufgebaut und los ging’s! Die Schüler lachten viel, entwickelten tolle Konversationen und zeigten sich interessiert an Deutschland und alles, was damit zu tun hat. Wir wären gerne länger bei euch geblieben – in solch einer aktiven Lernatmosphäre hätten wir noch Stunden weiter reden können… vielleicht ein anderes Mal
Keep cool!
May
Eastwood Collegiate Institute, Waterloo (27. Mai 2010)
Das Wehen der Ventilatoren gegen die glühende Hitze erinnerte an den Kampf Don Quichotes gegen Windmühlen (auch wenn das geflügelte Wort hier ad absurdum geführt wird). So jedoch das Bild an der Eastwood Collegiate Institue. Und die herrschende Wärme machte dabei nicht nur so manchem starken Mann zu schaffen, sondern wurde noch durch die glühenden Köpfe der rund 20 angestrengt nachdenkenden Schüler verstärkt. Cool bleiben hieß es da und für diesen Fall schien Eva wie gemacht.
Während Aletta und Florian sich mit Fotos und Videos machen begnügen mussten, heizte Eva den Schülern zusätzlich ein: „Warum findet ihr Deutsch gut? Empfindet ihr Deutschlernen als schwer? Welche berühmten Sehenswürdigkeiten und Personen habt ihr im Video erkannt?“ Puh, da ging es Schlag auf Schlag und die Studenten kamen ganz schön ins Schwitzen. Allerdings wurde es wohl auch Eva warm uns Herz als sie neidlos anerkennen musste, dass trotz der noch frühen Lernphase und der Vielzahl an Schülern, die noch gar kein Deutsch hatten, die Lerner problemlos und unter Einsatz ihres kühlen Verstandes alle Fragen meisterlich beantworteten.
Zur Belohnung gab es von unserer Gastgeberin Frau Müller selbstgebackenen Streuselkuchen. Vielen lieben Dank für Euren warmen Empfang, hier ganz doppeldeutig, ihr wart tolle eine super Deutschklasse!
May
The Woodlands School, Mississauga (26. Mai 2010)
Sommerliche Höchsttemperaturen von 30 Grad begleiteten uns heute auf dem Weg zur Woodlands School in Mississauga. Aber nicht nur das Wetter war extrem heiß, sondern auch die Stimmung in der Aula. 80 Jugendliche aus verschiedenen Deutsch- und Französisch Klassen kamen zu unserem Workshop. Und alle waren richtig gut gelaunt! Die Schüler haben sich phantastisch in den Deutsch-Vortrag eingebracht und tolle Rapsongs kreiert. Es war für uns Sprachbotschafter unheimlich schön zu beobachten, mit wie viel Engagement und Freude die Schüler dabei ans Werk gingen. Zwar sind wir bereits am Ende unserer Tour, aber die Motivation ist nach wie vor hoch – besonders bei so einer dynamischen Gruppe wie heute!
Vielen Dank an Deutschlehrerin Andrea Irvine für die Einladung und das anschließende Schwätzchen bei Kaffee und Kuchen
May
Westmount Secondary School, Hamilton (25. Mai 2010)
Nicht weit von Toronto entfernt liegt Hamilton, wo wir heute einen Auftritt hatten. Dabei war es jedoch nicht nur der Duft frischer Blumen, welcher unsere Nasen mit den sommerlichsten Gerüchen verwöhnte, sondern auch selbstgebackene Pancakes, welche die Schüler der Westmount Secondary School extra für uns zubereiteten.
Gestärkt durch der Snack schien es den Studenten dann auch kein Problem sich in unseren Workshop bravorös einzubringen. Auch wenn es sich beim Großteil der Anwesenden um Anfänger handelte, zeigten diese keine Scheu und Hemmungen mit uns auch in deutscher Sprache zu kommunizieren. Und all jene, die noch nichts von unserer Muttersprache bzw. der dazugehörigen Kulturlandschaft gehört hatten, denen ward heute die Gelegenheit gegeben ihre ersten Sprechversuche zu unternehmen. Anscheinend mit Spaß, denn wie uns eine Schülerin nach der Präsentation mitteilte, möchte sie nun unbedingt nächstes Jahr auch Deutsch lernen. Hoffentlich liegt das nicht nur am äußerst beliebten Lehrer sondern auch ein wenig an uns. Falls ja: Mission erfüllt!
Vielen Dank für die Einladung und die tollen Kanada-Souveniers!
May
DSS Oakville (22. Mai 2010)
Der zweite Auftritt an diesem Samstag stand anfänglich auf wackeligen Beinen. Zwar begrüsste uns hocherfreut Hildegard Schieweck von der DSS Oakville vor der Stadt-Bücherei, aber wo waren die Kinder??? Hm… weit und breit nicht zu sehen. Doch nach einem kurzen Interview mit der örtlichen Presse wendete sich das Blatt. Pünkltlich zum letzten Klicken der Fotokamera der Journalistin kamen die ersten Deutschlerner. Erleichtert über ca. 20 Zuhörer an diesem langen Wochenende starteten wir unseren Workshop. Jung und Alt fieberte bei unsern Sprachspielen mit um die Wette. Und bei der Pantomime am Schluss konnten selbst die Erwachsenen sich nicht auf den Stühlen halten.
Vielen Dank für den tollen Einsatz an alle Beteiligten!
May
DSS Germania, Hamilton (22. Mai 2010)
Willkommen zurück im Großraum Toronto! Nach einer reinen Fahr-Woche von Calgary zu unserer Base in Toronto haben wir endlich wieder einen Auftritt. Dieser sollte ganz besonders werden. Denn er fand nicht in einer Schule statt, sondern vor dem Feinkostgeschäft Denninger in Hamilton. Etwas mulmig war uns ja anfangs schon: Laufkundschaft, Parkplatz, Regen, Handzettel verteilen. Irgendwie klang das wenig nach dem, was wir bisher so gemacht haben. Aber wie immer kam alles anders als wir dachten. Schon die äußerst sympathische Begrüßung durch die Direktorin der Deutschen Schule Petra Hunke-Peitchinis sowie durch die Geschäftsführerin Frau Frank räumte alle Zweifel aus dem Weg.
Und dank deutscher Musik und Krapfen plus Kaffee wurde es ein wunderbares Event. Jede Menge fleißige Hände halfen uns dabei, die deutsche Sprache zu bewerben (vielen Dank hierfür). Der Lohn: die Bekanntschaft sehr netter Menschen, welche bereits Deutsch sprechen oder daran interessiert sind ihr Sprachkönnen auszubauen. Und nicht zu vergessen: ein typisch deutsches Gericht auf Kosten der Gastgeber: Bratwurst mit Sauerkraut! Na dann: gerne mehr! Sowohl Würste als auch Deutschsprecher und –lerner…
May
Winston Churchill High School, Lethbridge (14. Mai 2010)
Wie Schade! Es war die letzte Schule auf unserer langen Tour hier im Westen, welche sich heute über einen Besuch des Deutschmobilteams freuen durfte. Und vielleicht ohne dies zu wissen, glänzten die rund 25 Schüler der Winston Churchill High School mit ihrer regen Teilnahme und aufrichtigem Interesse. Erstaunt über die so unterschiedlichen Größenverhältnisse der beiden Länder, gefangen von den Bildern der blühenden deutschen Landschaften und überrascht über die Vielzahl an Produkten, welche oft erst beim zweiten Mal nachdenken als Deutsch identifiziert werden, lernten die Studenten spielerisch dazu und zeigten sich hierfür als äußerst dankbar.
Weiter so ihr tapferen Recken! Und vielen Dank an Margita Witzke, die die Veranstaltung bestens vorbereitet hat und kurzfristig so viele interessierte Studenten motivieren konnte.
Jetzt ist das Deutschmobil auf dem Rückweg nach Toronto. Der nächste Blog Eintrag wird am 22.5. veröffentlicht. Bis dahin könnt ihr die tolle Slideshow auf unserer Seite anschauen oder euch durch die Fotogalerie klicken! Viel Spaß und bis bald…
May
“German Day” – University of Calgary (13. Mai 2010)
“Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!” – so laute das Motto des German Days 2010 an der University of Calgary. Na, wenn sich das dieses Jahr hier in Kanada nicht bewahrheitet…
Hierzu eingeladen waren 150 Deutschschüler (Klasse 1-12) verschiedener Schulen in Calgary. Und abgestimmt auf das urdeutsche Sprichwort präsentierten die Jugendlichen ihre kreativen Einfälle in Form von Videos, Sketchen und Collagen, die mit Urkunden und Sachpreisen belohnt wurden.
Unser Deutschmobil Auftritt war quasi der Auftakt des German Days und wir brachten das Publikum mit Rap in Stimmung. Schließlich motivierten wir sie zur Anfertigung eigener Reime in deutscher Sprache. Nicht nur ein riesen Spass für alle Anwesenden sondern gleichsam der Beweis für die durchweg formidablen Deutschkenntnisse aller Anwesenden.
Der German Day 2010 war ein voller Erfolg! Um am Ende waren sich alle einig: Derartige Events sollten in Zukunft noch öfter wiederholt werden. Vielen Dank an Organisator Michael Taylor für die Einladung.
May
Bowcroft Elementary School, Calgary (12. Mai 2010)
Eine Turnhalle, zwei Mikrofone, wieder zwei Sprachbotschafter und rund 150 übersüße Kids. So ungefähr lauten die Zutaten für einen gelungenen Auftritt an der Bowcroft Elementary School. Und das Besondere daran (sozusagen der Zuckerguss des Ganzen): obwohl unser Publikum noch nie so jung und so groß war, war selten eine Veranstaltung so sehr in Schülerhand wie heute. Gelobt sei der kindliche Wissensdurst der nachkommenden Generation, die leider all zu oft vom Realismus der Erwachsenenwelt verdrängt wird. Denn bevor wir ein Wort sagen konnten, fragten uns die Kinder Löcher in den Bauch!
Sehr großes Lob an euch Kiddies: den Vorwurf einer videospielenden und naiven Folgegeneration habt ihr heute gründlich zurückgewiesen. Mit Energie, Freude an der Sache und viel Spass am Lernen habt ihr euch im besten (Turnhallen-) Licht präsentiert und wir können ohne zu zögern behaupten: unsere Belohnungs-Gummibärchen gingen weg wie heiße Semmel!
Und da solch einfallsreiche Zöglinge auch immer ein Stück weit die Lehrkraft widerspiegeln von der sie unterrichtet werden, sei an dieser Stelle auch unserem aufmerksamen Gastgeber Herrn Möller gedankt.
May
T.B. Riley Junior High School, Calgary (12. Mai 2010)
Eine kleine Schule im Norden von Calgary und Sonnenschein pur. Das war der Start in unseren Tag heute. Endlich spüren wir angenehm frühlingshafte Temperaturen in Kanada. Das macht uns glücklich…
Gut gelaunt hießen uns etwa 25 Schüler in ihrem Klassenzimmer willkommen. Nach einer kurzen Einführung und “Aufwärmphase” ging der Workshop los. Alle Schüler haben sich rege beteiligt, was uns als “Enternainer” richtig angespornt hat. Ein (sonst eher schüchtener) Junge hat uns ganz mutig an der Karte assistiert und mit seinem Finger so schnell er konnte auf die deutschen Städte gezeigt. Aber auch seine Mitschüler haben sich von der besten Seite präsentiert.
Vielen Dank an alle Teilnehmer heute! Es hat Spaß gemacht!
May
John G. Diefenbaker High School, Calgary (11. Mai 2010)
Als wir an diesem Tag die John G. Diefenbaker High School erreichten, empfing uns Deutschlehrer Dan Nelles mit einem großen Lächeln. Er führte uns zur Schulbücherei. Kurz darauf versammelten sich rund 20 interessierte Jugendliche vor unserer Leinwand und hörten gespannt zu, was wir ihnen über Deutschland zu sagen hatten. Schnell haben sie sich in das Thema eingefunden, kluge Fragen gestellt, schlaue Kommentare eingeworfen und den Workshop mit ihrer Aufmerksamkeit gelungen gemacht. Es ist immer toll, mit so einer engagierten Gruppe zu arbeiten.
Vielen Dank an Dan Nelles für die Einladung nach Calgary. Liebe Schüler, bleibt so wie ihr seid!
Nach der Arbeit kommt bekanntlich das Vergnügen. Also gönnten wir uns im Anschluss noch einen kurzen Spaziergang durch die Innenstadt. Sehr gut hat uns Prince’s Island Park gefallen mit der hübschen Promenade direkt am Fluss. Ja, Calgary wird uns in guter Erinnerung bleiben!
May
Lindsay Thurber Comprehensive High School, Red Deer (10. Mai 2010)
“Gemischtes Publikum” so oder ähnlich könnte die Überschrift zu unserem zweiten Auftritt am heutigen Tag wohl lauten. Wer jetzt denkt wir wären ausnahmsweise an einer koedukativen Schule gelandet bzw. wer gar denkt die Schüler wären zum Teil nicht besonders gut drauf gewesen, der hat weit gefehlt. Der Titel ließe sich aufgrund einer wilden Durchmischung von Muttersprachlern und Fremdsprachenlernern rechtfertigen. Eine Kombination, welche den Schülern anscheinend Anlass dazu bot zu Hochtouren aufzulaufen. Ihre Deutschlehrerin Elke Brase war, genau wie wir, sehr zufrieden mit ihren Kids. Was wünscht man sich mehr? Partizipierende Schüler, ein reger (studentischer) Austausch mit Deutschland, eine hochmotivierte Lehrerin et voilà (auch wenns kein Deutsch ist), fertig ist die perfekte Schule für einen Deutschmobilbesuch.
Wir haben unseren Aufenthalt bei Euch sehr genossen!
May
Bert Church High School, Airdrie (10. Mai 2010)
Nach einem sehr erholsamen Wochenende in Banff fuhren wir heute ganz entspannt nach Airdrie zur Bert Church High School. Sehr freundlich empfing uns dort Deutschlehrer Jason Burns, der ca. 70 Jugendliche in der Bücherei zusammen getrommelt hatte. Die Zuhörer waren ziemlich gut drauf und haben unser Prinzip sofort verstanden: Zuhören, Mitmachen, Lernen, Spaß haben und Geschenke abkassieren. Klaro, und so lief es auch! Dementsprechend locker, flockig gingen die 60 Minuten rum.
Lernt weiterhin mit so viel Freude Deutsch und – ach, bevor wir es vergessen: Vielleicht kann einer von Euch Eurem tollen Lehrer eine Deutschlandflagge für das Klassenzimmer besorgen?!
Alles Gute…
May
Vernon High School (6. Mai 2010)
Schnee und Regen! Und dass am 5. Mai auf dem Weg von Vancouver nach Vernon, unserer ersten Station zurück in Richtung Osten. Wo bleibt eigentlich der Frühling? “Er ist schon fast da.” So zumindest die Meinung der rund 25 Schüler der Vernon High School. Sie empfingen uns unter der Schirmherrschaft ihres äußerst sympathischen Deutschlehrers Rolf Hirschkorn. Und hier wenigstens blieb uns die Fahrt vom Regen in die Traufe erspart. Oder um im Bild zu bleiben: im hübsch mit Deutschaccessoires dekorierten Zimmer ging die Sonne des Wissens auf. Gefördert durch eine wirkliche lange Sitzung voll von Landeskunde, deutschem Allgemeinwissen und Musik. Uns als wir die Kids schlussendlich fragten wie es ihnen gefallen hätte, antworteten alle einstimmig: “Prima!”
Vielen Dank für Eure rege Teilnahme!
May
DSS Vancouver Westside (4. Mai 2010)
Die zweite Aufführung am heutigen Tage war an der DSS Vancouver und fand in einer Turnhalle mit Bühne statt. Große und kleine Kinder versammelten sich auf den Bänken vor uns. Viele von ihnen konnten schon sehr gut Deutsch und das war mal wieder die Gelegenheit für Florian, seinen Rap auszupacken. Fröhlich sang er mit vier (unfreiwilligen) Freiwilligen den Deutschmobil-Rapsong und bereitete die Kids auf ihre eigenen Präsentationen vor. Und so trauten sich am Ende fast alle Teilnehmer, auch vor den Augen vieler Eltern und Kleinkindern, ihren selbstkreierten Rapsong vorzutragen.
Für uns war dieser süße Fratz ein besonderes Highlight, da er so mutig war und ganz alleine ins Mikrophon hauchte….
Vielen Dank an Schulleiterin Isolde Winter für die tolle Vorbereitung und auch ein großes Dankeschön an Werner Kuret (German Canadian Business Association) für das fantastische Dinner im Granville Island Hotel.
May
DW Poppy Secondary School, Langley (4. Mai 2010)
Zugegeben – von allen Schulen, die wir bisher besucht haben, hat diese mit Abstand den amüsantesten Namen. Liebevoll nennen die Schüler sie auch kurz „Poppy“.
Und bei „Poppy“ dachten wir spontan an Poppey, den Spinat futternden Seeman aus dem gleichnamigen Comic. Mindestens genauso stark waren heute auch die Kids von Deutschlehrerin Ellen Bornowsky, unterstützt von etwa 20 Jugendlichen aus der Französich Klasse. Mit Neugier haben sie alle Informationen aufgesogen und richtig engagiert mitgemacht.
Hm… und Eigenlob stinkt – ja, das wissen wir. Aber was hat ein charmanter Schüler geantwortet, als wir munter in die Runde fragten: „why do you like German?“
Richtig! „Because of Eva und Flo!“
Dankeschön für die Blumen junger Mann
May
Burnaby Mountain Secondary School (3. Mai 2010)
Nach gut 45 Minuten Fahrt nach Burnaby in der Nähe Vancouvers erreichten wir die Burnaby Mountain Secondary School. Dynamischen Schrittes lief uns die Deutschlehrerin Erin Yakiwchuk entgegen. Sie führte uns in den großen Mehrzweckraum, wo wir geschwind alles aufbauten. Unsere Zielgruppe: eine sehr starke Anfänger-Deutschklasse und teils Schüler anderer Fremdsprachen. Diesmal lag es an Flo, die Jugendlichen adäquat über Deutschland, Sprache und Kultur ins Bild zu setzen. Die Anwesenden waren interessiert neue Informationen aufzunehmen und beteiligten sich rege an Spielen und Quizfragen. Dafür hat Flo sie alle mit kleinen Geschenken belohnt. Und als am Ende eine Gruppe von Jungs zu uns kam und sich für den “tollen Vortrag” bedankte, waren wir sehr glücklich. Ein Lob nach so einem anstrengenden Tag geht dann runter wie Öl! Vielen Dank!
Tja, und passend zum Feierabend kämpfte sich die Sonne durch die Wolken und versüßte unseren Spaziergang durch Vancouver City.
May
St. George’s Senior School (3. Mai, 2010)
Es scheint: Vancouver steht nicht nur für die höchste Lebensqualität weltweit, sondern auch für eine sehr hohe Lehr- und Lernqualität. So zumindest der Eindruck wenn man am altehrwürdigen Gebäude der St. George’s Junior School vorbei fährt und den nicht minder beeindruckenden Bau der älteren Studenten erreicht. Im lichtdurchfluteten Hauptgebäude saßen etwa 50 gut gekleidete Gentlemen, die mehr oder weniger gut Deutsch sprachen. Und weil ausnahmsweise nur männliche Schüler anwesend waren, sollte Eva im Sinne eines emanzipatorisch-aufgeklärten Deutschlandbildes zu Hochtouren auflaufen. In keck-charmanter Art verstand sie es, die Herren der Schöpfung für unsere Inhalte zu begeistern. Nicht minder liebenswürdig zeigten sich die wohl erzogenen Knaben von ihrer Schokoladenseite. So macht ein Informationsaustausch Spaß!
Wie gerne wären wir länger in diesem netten Ambiente geblieben, doch die nächste Schule wartete schon auf uns…
Vielen Dank an die sympathische Gastgeberin Heather Schütze für den wunderbaren Morgen!
May
DSS Victoria (1. Mai 2010)
Victoria – wie die ‘Sieger’ fühlten wir uns auch, als wir in das malerische Städtchen auf Vancouver Island, B.C. fuhren. Gekrönt wurde der Tag von unserem Auftritt an der Deutschen Schule. Rund 20 Jugendliche und Erwachsene zelebrierten mit majestätischer Wortgewalt die deutsche Sprache. Unsere kleinen Geschenke beflügelten viele der Teilnehmer zu Höchstleistungen. Die ganz jungen Kiddies (3-6 Jahre) wurden zum Schluss des Workshops auch mit Deutschmobil-Andenken versorgt.
Aber heute haben nicht nur wir die Fragen gestellt. Die flotten Schüler der DSS haben diesmal den Spieß umgedreht und uns vor laufender Kamera interviewt. Puh, zum Glück fanden wir hier umstandslos die richtigen Worte.
Wer denkt, wir haben uns danach auf die faule Haut gelegt, der irrt sich. Denn auf dem Programm stand noch ein Besuch beim örtlichen Mercedeshändler. Und so königlich wie der Tag begonnen hatte, sollte er beim vornehmen Lunch im Marina Harbour Restaurant mit Mercedes-Vertreter Horst Meissner auch enden.
Victoria wird uns in guter Erinnerung bleiben…
Apr
Parkland High School, Sidney (30. April, 2010)
Die Überfahrt nach Vancouver Island war ein Traum! Mit dem Deutschmobil an Board brachte uns die Fähre zum westlichsten Zipfel Kanadas und überquerte dabei den Pazifik! Wow, jetzt sind wir also tatsächlich einmal komplett von Osten nach Westen gefahren und haben beide Ozeane gesehen.
An der Parkland High School begrüßte uns freudig Angela Kleine-Büning. Und mit ihr zirka 350 interessierte Schüler, die (abgesehen von den Austauschschülern) kein Wort Deutsch konnten. Leider wird die Sprache an der Parkland Schule nicht mehr angeboten. Aber Frau Kleine-Büning bemüht sich tapfer dem entgegenzuwirken. Vielleicht konnten wir mit unserem Vortrag etwas dazu beisteuern, Deutsch bald wieder ins Programm aufzunehmen. Den Schülern hat es offensichtlich Spaß gemacht. Vielen Dank für die Einladung und den warmherzigen Empfang auf der Insel!
Apr
Mennonite Educational Inst., Abbotsford (29. April, 2010)
Unser zweiter Auftritt war am Menonite Educational Institute Abbotsford geplant. Nach kurzen organisatorischen Unklarheiten bezüglich des Raums und Veranstaltungslänge hatte sich alles gefunden: unser Beamer lief auf Hochtouren, die 50 kW Sound-Anlage schnurrte am Anschlag und die von uns mitgebrachten Geschenke und Inforbroschüren lagen griffbereit zur Mitnahme parat. Fragte sich nur eins: wo blieben die Schüler?
Plötzlich eine Durchsage des stellvertretenden Direktors. “Wer Interesse hat, kann zum Deutschmobil-Vortrag gehen.” Sekunden später strömten Massen an Studenten ins Auditorium. Als die rund 100 Jugendlichen endlich still saßen ging es los. Mit Freude am Umgang mit der deutschen Sprache partizipierten sie vergnügt und ausgelassen. Dank einer guten Mischung aus Infos und Unterhaltung vergingen die rund 60 Minuten rasend schnell. Ihr wart offenherzig, interessiert und sehr engagiert. Man merkt, dass Ihr auch sonst einen sehr guten Unterricht genießt. An wem das wohl liegen mag…?
Apr
WL Mouat Secondary School, Abbotsford (29. April 2010)
Der Tag in Abbortsford fing ganz normal an, eigentlich wie immer: ankommen, auspacken, aufbauen, sich vorstellen, etc. Aber hoppla! Neben den beiden Ortslehrkräften der Mouat Secondary School beehrte uns noch ein weiterer Gast mit seiner Anwesenheit – Ulrike Laskovski vom Generalkonsulat Vancouver! Allesamt sehr sympathisch und trotz der Morgenstund schon putzmunter.
Die 50 Deutschlerner verdauten unsere landeskundlichen Informationen recht gut. Aber als sie erfuhren, dass sie heute ihr erstes HipHop Lied in deutscher Sprache rappen würden, staunten sie nicht schlecht. Doch auch dieser Schock war schnell überwunden und ehe noch die letzten bis vier zählen konnten (was zum Klatschen im Beat durchaus hilfreich ist), standen die mutigsten Schüler schon vor dem Auditorium und legten los. Ein junger Mann hatte besonders Spaß daran gefunden und überraschte uns am Ende mit großartigem Freestyle-Beatboxing!
Soviel sprechen, singen und sprechsingen in deutscher Sprache macht natürlich hungrig. Auch daran hatten die beiden engagierten Deutschlehrerinnen gedacht und ein echtes deutsches Abendbrot (zur Mittagszeit) zubereitet. Mehr Einsatz von Schüler- und Lehrerseite kann wirklich kaum gezeigt werden. Vielen Dank!
Apr
South Kamloops Secondary School (28. April, 2010)
Eine wunderschöne Fahrt durch die hügelige Landschaft von BC brachte uns nach Kamloops. In diesem hübschen Ort macht sich der Frühling schon bemerkbar. Die Stadt empfing uns in blühenden Farben und versprühte eine positive Atmosphäre. So frühlingshaft gut gelaunt waren auch die 50 Kids von Anna Romano, der äußerst engagierten Deutschlehrerin.
Voller Elan beteiligten sie sich an unserem Workshop und stellten intelligente Fragen. Mit Freude konnten wir beobachten, wie sich die positive Einstellung der Lehrerin auf die Schüler abfärbt. Sie hatten überhaupt keine Scheu Fehler zu machen und finden Deutsch auch gar nicht so schwer! Tja, es kommt eben immer darauf an, wie und von wem eine Fremdsprache vermittelt wird…
Apr
Duchess Park Secondary School, Prince George (27. April, 2010)
Wer hier zur Schule geht, hat einen Sechser im Lotto gewonnen! Die nagelneue Duchess Park Secondary School hat vor kurzem erst ihre Pforten geöffnet und ca. 900 Jugendliche kommen nun in den Genuss dieses totschicken Gebäudes. Aber nicht nur die Fassade glänzte heute, sondern auch das Deutschwissen der 80 Kids von Lehrer Gerry Chidiac im Auditorium. Kurz und knackig mussten wir aufgrund des Zeitfensters unsere Präsentation auf 30 Minuten kürzen. Aber die wichtigste Botschaft ist angekommen: Deutsch macht Spaß und ist eine tolle Sprache!
Apr
John McInnis Secondary School, Prince George (26. April 2010)
Die Fahrt von Jasper bis nach Prince George war wie im Bilderbuch. Der Highway schlängelte sich durch die schneebedeckten Rocky Mountains, vorbei an kristallklaren Seen und saftig grünen Wäldern! Evas Herz schlug schlagartig höher! Ja, genau so haben wir uns Kanada und seine atemberaubende Landschaft vorgestellt.
Und da der Florian so ein wachsamer Fahrer ist, haben wir sogar eine Bärin mit zwei Jungen am Rande der Straße erblicken können, bevor sie in den Wald huschten.
Tja, und so bärenstark waren auch die Schüler der John McInnis Secondary School, der ersten Schule in British Columbia auf unserer Route. Mit Humor und jugendlicher Leichtigkeit haben sie sich 1,5 Stunden der deutschen Sprache gewidtmet. Auch ihre Lehrerin Corine Masich war voller Enthusiasmus dabei.
Apr
DSS Edmonton (24. April 2010)
Der letzte Auftritt in Edmonton sollte heute an der Deutschen Samstagsschule stattfinden. Generell möchte ich an dieser Stelle ein Lob an all die Schüler aussprechen, die am Wochenende so früh aufstehen und extra einen halben Tag die Schulbank drücken, um intensiv Deutsch zu lernen. Hut ab! Und dann sind die Kids auch noch so gut drauf und motiviert! Die Arbeit mit den 19 Jugenldichen hat uns richtig viel Spaß gemacht. Am Ende haben die Kleingruppen inhaltlich anspruchsvolle Texte über ihre Lieblingsstadt erfunden und selbstbewusst gerappt, wie die folgden Videos beweisen.
Für die jüngeren Anhänger der DSS haben wir auf dem Schulhof die Torwand aufgebaut. Dort durfte jeder nach Lust und Laune draufkicken. Vielen Dank an Schulleiterin Kerstin Bühlow für die Einladung!
Apr
WP Wagner High School, Edmonton (23. April 2010)
It´s showtime: so oder ähnlich hätte die Überschrift zu unserem heutigen Auftritt lauten können, als wir vor rund 80 Leuten im Theatersaal der WP Wagner High School standen. Spot auf uns (nicht zu verwechseln mit Spott über uns) und los ging’s!
Eva brillierte mit animierenden Aufrufen, Flo war wie immer zum Scherzen aufgelegt. Obwohl sich die Schule vornehmlich auf “Science & Technologie” spezialisiert hat, kommt die Sprachabteilung dort nicht zu kurz. Dank Eckhard Strelau, dem spritzigen Deutschlehrer, überraschten uns die Jugendlichen mit enormen Wissen. Es zeigte sich erneut, dass es nur einer engagierten Lehrkraft bedarf um die Deutsche Sprache nicht nur gegen die Naturwissenschaften zu verteidigen, sondern auch gegen Konkurrenzsprachen wie Spanisch, Französisch oder Japanisch. Es mögen momentan zwar nur 60 Schüler am deutschen Sprachkurs teilnehmen, diese verstehen es jedoch umso besser in unserer Muttersprache zu parlieren.
Bravo!
Apr
Strathcona High School, Edmonton (23. April 2010)
Der Liebe Herrgott schien unsere Gebete erhört zu haben! Endlich hatten wir wieder eine Gruppe vor uns, deren Schueler der letzten Reihe wir auch ohne Sehhilfe erkennen konnten. Der Kontrast in Bezug auf unsere Zuhörer der letzten zwei Wochen war spürbar. Genau 19 Schüler kamen in den Genuss des Deutschmobils. Aufmerksam verfolgten sie das Geschehen. Nach der landeskundlichen Einleitung überraschte sie Flo mit einem Freestyle-Rap. Wow! Staunen ging durch die Runde. Aber nicht lange. Kurz darauf waren sie selbst dazu angehalten ihre Gedanken über ihre Liebliengstadt in Reimform zu verewigen. Und dafür, dass sie noch “Deutschfrischlinge” sind, haben sie sich ausgezeichnet geschlagen. Tendenz: ab durch die Decke! Genau so wollen wir das sehen. Wirklich gut gemacht!




































